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Philips - Lucas
Hallo,
Wir sehen, dass Fragen zur Dynamik des Ambilights auftauchen. Auch wenn wir uns im Thread zu den Erfahrungsberichten mit den aktuellen Software Versionen befinden und der ein oder andere davon ausgeht, dass hier eine Änderung seit dem letzten Update stattgefunden hat, gehe ich aktuell eher von einem Prinzip-bedingten Verhalten aus.
Dynamikunterschied des Ambilights zwischen 2D und 3D Betrieb
Im 3D Betrieb müssen bekanntlich 2 verschiedene Bilder für Auge (rechts) und Auge (links) angezeigt werden. Es wird nicht nur ein Bild sondern auch das nächstfolgende bzw. Paralaxen verschobene Bild vom Ambilight verarbeitet. Es liegen also effektiv mehr Bild- und somit auch mehr Farbänderungsinformationen zu Grunde, die den Ambilight Effekt und dessen Dynamik direkt beinflussen bzw. gar verstärken. Die Berechnung und Weitergabe an Ambilight benötigt einen gewissen Zeitraum x. Wenn im 2D Betrieb nun eine sehr schnelle Bildabfolge / Bildveränderung vorliegt (wie im Video von Quicksilver schön zu sehen) kann es passieren, dass die Zeit zum Umrechnen der Bildinformationen in Ambilight - Reaktionen, nicht mehr ausreicht und Bildinhalte weggelassen werden während im 3D Betrieb immernoch die "doppelte" Anzahl an Informationen vorliegen. Eine Identische Szene wird so im 2D Modus u.U. mit weniger Dynamik als im 3D Modus wiedergegeben bzw. wahrgenommen.
Ergänzung: Im 3D Modus wird in bestimmten Szenen (Hier im Beispiel haben wir sehr dunkle Szenen die einen schnellen Licht- und Farbwechsel enthält) der eigentliche Bildinhalt - aufgrund der geringfügig unterschiedlichen Paralaxen - verschoben. Das beudetet, dass in diesem Beispiel, das Bild im 3D Modus näher zum Rand verschoben wird und das Ambilight dazu veranlasst intensiver zu reagieren. Je näher sich ein heller Bildinhalt zum Rand hin befindet, desto heller wird auch das Ambilight leuchten.
Gruß,
Lucas
Nette Erklärung, die vielleicht Implementierungstechnisch auch stimmt, allerdings hätte ich eher erwartet, dass Ambilight die angezeigten Bildinformationen verwendet und daher in beiden Fällen die selbe Menge an Informationen hätte.
Desweiteren erklärt es allerdings nicht den drastischen Helligkeitsunterschied zwischen 2D und 3D beim selben Quellmaterial.
Ich habe mal den Test gemacht und meinen TV auf einen nicht belegten HDMI Eingang eingestellt und Fotos gemacht bei 2D und 3D. Die Einstellungen des TVs und die der Kamera waren bis auf 3D identisch.
Anhang 513Anhang 514
Wie kommt bitte dieser Untschied zu Stande???
Gruß Benedikt