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  1. #1
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    32 GB USB Stick?

    Hallo,
    "hätte da mal ne Frage" Da ich zur Aufzeichnung eine USB FP angeschlossen habe. (TV6606), möchte ich auf USB Stick umsteigen, da F P immer am Netz rauscht. Reicht ein 32 GB Stick oder muß der sehr teure 64 GB gekauft werden.
    Wer hat bereits getestet ob 32 ausreichen, dann würde ich den kaufen.
    Danke für Infos.

    Gruss Holly

  2. #2
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    Zu den USB 2.0 - Schnittstellen, zumindest bei den 2011er Modellen:

    1. Wenn ich das Anwender-Handbuch richtig interpretiere, meint Philips, dass man 32 GB (1 Gigabyte = 1.000.000.000 Byte) formatiert benötigt. Das ist bei 32GB-USB-Sticks meist nicht der Fall, da deren Kapazitätsangabe sich auf den unformatierten Zustand bezieht und auch den normalerweise abgezwackten Reservespeicher für beim Schreiben "ausgelutschte" Bereiche nicht einberechnet. Leider haben die Philips-Marketing-Strategen die potentielle Kundschaft diesbezüglich im Spagat zwischen Netto und Brutto hängen lassen. Philips sollte diese Grenze per Firmware um 1 .. 2 Gigabyte lockern und so jede Menge Service-Bedarf und verärgerte Kundschaft vermeiden. Harte technische Gründe sehe ich jedenfalls nicht.
    Wer derzeit sicher gehen will, sollte von vornherein zu Datenträgern mit (unformatierten) 64 Gigabyte greifen.

    2. Leider sind die allermeisten USB 2.0 - Sticks von vornherein zu langsam. In den Manuals diverser Philips-TVs werden 30 MB pro Sekunde für die Schreibgeschwindigkeit gefordert. Normalerweise ist "MB" mit "Megabyte" zu übersetzen, auch wenn ich in einer französischen Bedienungsanleitung eindeutige Anzeichen dafür gefunden habe, dass ursprünglich mal so sinnvoll wie moderate 30 Mb (=Megabit) pro Sekunde angepeilt gewesen sein könnten, aber eben nur dort.
    30 MByte/Sekunde sind eine reichlich hohe Anforderung für eine USB 2.0 - Schnittstelle, die zwar bis zu 60 MByte / Sekunde befördern kann, aber in der Praxis selbst bei schnellen externen Festplatten im Mittel häufig mehr oder weniger deutlich unter 30 MByte / Sekunde bleibt. Die meisten USB 2.0 - Sticks sind natürlich schon wegen des typischerweise verbauten langsameren Flash-Speichers zu langsam.
    Die Konstrukteure haben den TVs anscheinend leider nicht genug Systemreserven in Form von Speicher, Prozessorleistung usw. spendiert, schon um Verzögerungszeiten im Sekundenbereich zu überbrücken.
    Im englischen Supportforum habe ich mal eine (1) Erfolgsmeldung über einen funktionierenden USB 2.0 - Stick gesehen, mir aber leider den Stick nicht gemerkt. Selbst wenn Hersteller und Typ bekannt sind, kann man schon durch kleine technische Änderungen z.B. beim verbauten Flash-Speicher jederzeit ausgebremst werden.

    3. Ich habe hier erfolgreich einen USB 3.0 - Stick getestet (Sharkoon Flexi-Drive Ultimate 64GB), bevor ich ihn einer sinnvollen Verwendung zugeführt habe. Die Spannungsversorgung (5V) erfolgte über einen ebenfalls vorhandenen zwischengeschalteten USB 3.0 - Hub mit Netzteil, da die USB 2.0 - Schnittstellen der Philips - TVs zwar exakt normgerecht, aber für den Verbraucher praxisfremd auf maximal 0,5 Ampere ausgelegt wurden. Das bedeutet übrigens, dass man bei über USB versorgten Festplatten diesbezüglich ebenfalls aufpassen und ggf. einen USB-Hub mit eingenem Netzteil spendieren muss.
    Da mich die Aufnahmefunktion am TV mangels Bedienungsfreundlichkeit derzeit nicht überzeugen kann, habe ich den Test beendet.
    Die Geschwindigkeitsreserven bei USB 3.0 - Sticks und -Festplatten sind deutlich größer, aber im englischen Supportforum gab es auch Meldungen zu USB 3.0 - Festplatten, die nicht zum Aufzeichnen taugten.

    4. Ich zeichne Sendungen mit Hilfe eines PCs mit Doppeltuner auf. So kann es mich auch nicht nerven, dass eine Aufzeichnung am Philips-TV nur funktioniert, solange der Internet-EPG aktiv ist und den betreffenden Kanal kennt. Leider hat Philips keinen alternativen Server für die Überbrückung von Ausfällen spendiert und lässt die z.B. über DVB-S oder DVB-T ausgestrahlten EPG-Informationen außen vor.
    Durch die Aufzeichnung am PC umgehe ich auch, dass der TV Aufzeichnungen so verschlüsselt, dass man sie sich weder auf anderen Philips-TVs ansehen noch auf einem PC archivieren oder bearbeiten kann. Ich habe ja Verständnis dafür, dass die privaten Anbieter verschlüsselt ausstrahlen und Aufzeichnungen höchst restriktiv handhaben möchten - bis hin zur Zwangsbeglückung mit Werbung (= Vorspulen verboten) oder Pay Per View. Bei der Aufzeichnung von öffentlich-rechtlichen Kanälen bleiben die Philips-TVs aber weit hinter dem technisch Möglichen und rechtlich Zulässigen. Und auch hinter dem, was die Wettbewerber vorturnen.

    Beim PC entspricht der Bedienkomfort ab EPG dem Stand der Technik. Der EPG wird von der Aufnahmesoftware (DVBviewer Pro) über die konfigurierte Sender-Auswahl regelmäßig gescannt und gespeichert. Eine freie Programmierung (Angabe von Sender, Startzeit, Ende) ist jederzeit möglich. So ist man auch nicht auf den Server eines einzigen Anbieters angewiesen. Außerdem können die Aufzeichnungen bearbeitet, archiviert und auf jedem TV im Hausnetz angesehen werden. Die Programmierung der Aufzeichnungen ist (auch) übers Web möglich.

  3. #3
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    Hallo Perpetual

    vielen Dank für die ausführliche Darlegung. Fazit: ich werde mir nun einen dig.Sat.Receiver mit Festplatte
    besorgen und auf den "eingebauten Phlips Tuner" verzichten. Zumal die EPG dauernd gestört ist und Aufnahmen auf die FP sehr umständlich nicht immer möglich sind. Mir ging es eigentlich darum, interessante Teile von Sendungen spontan aufzeichnen zu können. Das war mir bisher mit meinem Sony DVD Recorder und mit meinem "Medion TV"immer möglich.
    Jetzt ist mit dem Recorder nur die Wiedergabe möglich, was mich sehr ärgert, da ich auch immer meine Filme vom Cam Corder mit bearbeitet und aufgezeichnet habe. So besitze ich nun einen neuen TV mit größerem Bild aber "die Bequemlichkeit " ist dahin....
    Gruß Holly

  4. #4
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    Also ich kann nicht verstehen, warum Philips da nicht flexibler reagiert. Ich glaube nicht, dass Philips nicht kann, eher nicht will. Und die Restriktionen auch zu sich selbst kann ich nicht nachvollziehen. Weshalb geht Philips so wenig auf Kundenwünsche und Vorschläge ein? Andere könnne es doch auch.
    Geändert von wilih (05-06-2012 um 02:58 PM Uhr)

  5. #5
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    Wills ja gar nicht glauben. Nicht nur, dass mein gerade neu gekaufter 32 GB-Stick nicht für Aufnahmen funktionieren soll, sondern auch dass man dazu scheinbar noch ein USB-Hub mit separatem Netzteil braucht und erst recht, dass das Philips EPG nicht in der Lage ist, störungsfreie Aufnahmen zu erzeugen.

    Nachdem ich schon zähneknirschend in Kauf genommen habe, zusätzlich einen proprietären WLAN-Stick für 45 Euro zu kaufen, ist das alles doch noch ein großer haufen Asche.

    Das Bild des Geräts mag zwar gut sein, aber die technischen Details inkl. dem langsamen Menü lassen doch noch ziemlich zu Wünschen übrig.

    Hätte vielleicht doch auf Samsung setzen sollen. Aber seit 3 Tagen ist nun auch meine Rückgabefrist abgelaufen. Kann jetzt also nur noch auf Software-Updates hoffen, die die ein oder andere Schwäche noch ausgleicht.

    Weiß jemand, wie lange man mit Updates für ein 2011er-modell rechnen kann?

  6. #6
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    Hallo,

    leider bin ich ein Opfer der "Marketingtricks" von Philips sowie die inkompetenz von Media Markt Mitarbeitern reingefallen. Ich habe mir auch ein 32 GB Stick gekauft, der laut des TV-Gerätes (32PFL7606K) aber nicht verwendet/formatiert werden kann. Da das Gerät keine 32 GB hat. Und nun?

    Thema Kundenwünsche:
    Philips sollte mehr auf Kundenwünsche eingehen. Beispielsweise fehlt dem ganannten Gerät folgende Funktion.
    a) Einblendung der aktuellen Uhrzeit im "Fernsehmodus" und nicht beim "Senderstatus" [Das konnte schon mein vorgänger Philips Röhrenfernseher]
    b) Die Möglichkeit, die aktuelle Sendung und die folgende Sendung beim Umschalten einzublenden. (Dass können fast alle "Billigreceiver"
    c) unübersichtliches Bearbeiten der Senderliste (besonders beim löschen) [Es geht einfacher mit dem PC-Tool, was man leider nur unter der Hand bekommt.]
    d) Videotext transparenter und oder vergrößern!
    e) Wiedergabe von Webradio (Zattoo oder Radio.de)

    Ich hoffe um Erhörung.

  7. #7
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    Zitat Zitat von mitanko Beitrag anzeigen
    Hätte vielleicht doch auf Samsung setzen sollen. Aber seit 3 Tagen ist nun auch meine Rückgabefrist abgelaufen. Kann jetzt also nur noch auf Software-Updates hoffen, die die ein oder andere Schwäche noch ausgleicht.
    Weiß jemand, wie lange man mit Updates für ein 2011er-modell rechnen kann?
    Keine Ahnung wie lange, wir haben nun mal schon 2012 ......
    Es wird mit Sicherheit noch einige kleinere Verbesserungen geben, aber ich bin fest davon überzeugt das keine grundlegenden Sachen mehr geändert werden. Auf z.B. eine bessere Senderlistenbearbeitung werden wir vergeblich warten! Das kenne ich schon von anderen Geräten.

  8. #8
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    hi jungs, ich habe auch so mein problemchen mit dem 2011er modell philips 46pfl9706k

    ich habe einen 64GB usb stick gekauft, der für die verwendung für "pause TV" leider nicht (fertig) formatiert werden kann. bei ca 95% bricht das ab und der TV bootet einfach neu.

    jetzt dachte ich mit linux die partition am pc zu erstellen und mit dem gewünschten dateiformat zu formatieren. fat32, exFat, ntfs, fat verwendet der TV schonmal nicht, er löscht immer die gesamte partition kommt aber nicht zum ende bei der anzulegenden.

    hat jmd schon erfahrung damit? ich habe auch extra mal zwei partitionen gemacht 40+20 falls ihm 64gb zu groß gewesen wären.

    *verzweifelt*

    vielen dank, gerne auch an einen Moderator

    sascha

  9. #9
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    Zitat Zitat von Gummipunkt Beitrag anzeigen
    c) unübersichtliches Bearbeiten der Senderliste (besonders beim löschen) [Es geht einfacher mit dem PC-Tool, was man leider nur unter der Hand bekommt.]

    Ich hoffe um Erhörung.
    Wo bekommt man das unter der Hand?


    André

  10. #10
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    guck mal in deinen privaten nachrichten

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