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  1. #1
    Vorschlaghammer
    Guest

    Angry Philips und das Eigentim der Kunden

    Hiermit möchte ich der Community meine Erfahrung mit dem Support der Firma Philips mitteilen.

    Das beanstandete Gerät (42" LCD TV) wurde beim Versandhaus Otto gekauft und zeigte nach einiger Zeit Abstürze und Freezer. Also die Supporthotline kontaktiert und die Abholung bzw. Reparatur durch die Firma RTS Augsburg eingeleitet. Abgeholt wurde das Gerät Gerät dann nicht wie vereinbart, sondern einen Tag später durch die Firma Profectis, ehemals Quelle Service. Also einen Tag schonmal umsonst frei genommen. Nach 8 Tagen habe ich dann mal bei der Firma RTS eine Trackinganfrage gestellt und das Ergebnis war doch sehr überraschend: Status offen. Ein Nachfrage bei der RTS Hotline hat dann ergeben, daß das Gerät erst an diesem Tag angeliefert wurde.

    Ein Anruf bei der abholenden Firma Profectis hat ergeben, daß die Firma Profectis nicht selbst anliefert, sondern das wiederum von einer anderen Spedition erledigt würde.

    Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:

    An der Garantieabwicklung sind sage und schreibe 5 Firmen beteiligt. Otto, Philips, Profectis, die Spedition, und RTS. 8 Tage wurde das Gerät duch die Gegend gekarrt, umgeladen und zwischengelagert.

    Um es mal offen zu sagen:

    Ich empfinde es als eine bodenlose Frechheit wie mein Eigentum von der Firma Philips behandelt wird, wie von der Firma Philips eine vollkommen unzureichende Versandverpackung vorgeschrieben wird, quasi eine große Pizzaschachtel aus Pappe und ich empfinde es ebenfalls als eine riesengroße Frechheit, daß daß Gerät mit so einer unzureichenden, überdimensionierten Pizzaschachtel über hunderte von Kilometern durch Deutschland gekarrt und zig mal umgeladen wird.

    Folgeschäden und Vorschädigung des Panels durch Dauervibrationen und Druck auf das Panel sind hier leider vorprogrammiert. Und das angesichts der Behandlungsanweisungen in der BDA. Und was die Klavierlackoptik betrifft, bin ich ja mal wirklich gespannt, wie die das wegsteckt.

    Vielen Dank an dieser Stelle an Philips für diesen Unservice und für die Tatsache, daß der Kunde hier nur zu einem unbequemen Bittsteller degradiert wird, der sich anmaßt seine gesetzlichen Ansprüche geltend zu machen.

  2. #2
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    Tachchen,

    hier mal meine (noch laufende) Geschichte:http://58pfl9955.wordpress.com/2012/...nzept-im-test/

    Toengel@Alex

  3. #3
    Vorschlaghammer
    Guest

    Angry

    Zitat Zitat von Toengel Beitrag anzeigen
    Tachchen,

    hier mal meine (noch laufende) Geschichte:http://58pfl9955.wordpress.com/2012/...nzept-im-test/
    Namt Alex

    Meine Güte, da hast Du ja auch schon eine wahrhafte Odyssee hinter Dir. Ich habe jetzt Nägel mit Köpfen gemacht und einen Anwalt beauftragt. Sobald ich das Gerät zurück habe, geht das Gerät erst mal zu einem Gutachter. Ein derart malträtiertes Gerät akzeptiere ich nicht. Und all das wird Philips bezahlen.

    Diese Firma will daß man deren Produkte kauft, nimmt das Geld der Kunden und hat noch nicht mal den Anstand sich für das Vertrauen dahingehend zu bedanken, daß sie das Eigentum ebenso respektvoll und schonend behandelt als sei es ihr eigenes. Eine Frechheit, daß man regionale Werkstätten nicht dahingehend befähigt selbst Reparaturen auszuführen.

    Das Konzept welches sich hinter überteuerten Baugruppen und teuren Serviceunterlagen verbirgt dürfte klar sein. Es soll verhindert werden, daß nach der Garantiezeit preiswert repariert werden kann und der Kunde zu einem Neugerät gezwungen werden. Ist natürlich profitabler einen kompletten Inverter, ein komplettes Netzteil ein komplettes Mainboard zu verkaufen, als einen müden Elko oder einen zerschossenen Transistor zu wechseln.

    Aber wenn Philips ernsthaft glaubt mich auf diese Weise binden zu können, habe sich diese Managerstrategen gewaltig geirrt.

  4. #4
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    Na hoffentlich hast du sämtlichen Schriftverkehr aufbewahrt - so es denn welchen gibt. Glaube, das wenn das Gerät wieder bei Dir eintrifft, und Du es dann zum Gutachter schleppst, und der widerum sagt "Jepp, jetzt ist es ganz hin", KÖNNTE man dir unterstellen: Das etwaige interne Defekte bzw. äußere Beschädigungen deinerseits verursacht wurden nach Wiederannahme des vermeintlich reparierten Gerätes. Dann bleibt dein Vorhaben chancenlos: :-(

  5. #5
    Vorschlaghammer
    Guest
    Zitat Zitat von Raaniles Beitrag anzeigen
    KÖNNTE man dir unterstellen: Das etwaige interne Defekte bzw. äußere Beschädigungen deinerseits verursacht wurden nach Wiederannahme des vermeintlich reparierten Gerätes.
    Hallo

    Ich glaube nicht, daß sich ein vereidigter Gutachter auf sowas einlassen würde. Ich übrigens auch nicht. Denn ich habe noch soetwas wie Sportsgeist. Ich schlage meine Schlachten ehrlich.

    Aber Du bringst mich da auf eine glänzende Idee. Ich werde die Annahme des Gerätes, welches 8 Tage lang durch zwei Unternehmen in einer provisorischen und vollkommen unzureichenden Pizzaschachtel durch die Gegend gekarrt, um- und zwischengelagert wurde, verweigern.

    Wer so mit meinem Eigentum umgeht, wird auch die Konsequenzen tragen.
    Geändert von Vorschlaghammer (07-10-2012 um 10:13 PM Uhr)

  6. #6
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    Wäre auch eine Maßnahme - aber wohl eher nicht in deinem Interesse, willst du doch wieder Fernsehen schauen

    BTW ... vorhin gab's bei mir Pizza und das Drama, von wegen "Wo issa denn?" habe ich nach Abgang vom Versender auch erlebt ... mein TV landete für die Dauer von einigen Werktagen in einer Tierbedarfshandlung rund 50 km entfernt von mir in der Nähe der Zustellbasis. :-P Kleiner Riss am Umkarton, dafür ohne Pizzareste und intakt.

  7. #7
    Vorschlaghammer
    Guest
    Zitat Zitat von Raaniles Beitrag anzeigen
    Wäre auch eine Maßnahme - aber wohl eher nicht in deinem Interesse, willst du doch wieder Fernsehen schauen
    Ooch, falls Philips darauf spekuliert, Pech gehabt. Denn erstens haben wir noch ein Zweit- bzw. Drittgerät (nein nicht von Philips), zweitens habe ich einen sehr langen juristischen Atem und schließlich drittens, bin ich kein Bittsteller der auf das Wohlwollen dieser Firma angewiesen ist, sondern ein Kunde der ein Recht darauf hat, daß sein Eigentum pfleglich behandelt wird.

    Ich weiß, Philips kalkuliert da anders. Wegwerfgerät und nach zwei, drei Jahren aufgrund des eingebauten Verschleißes dann der supportmäßige Stinkefinger.

  8. #8
    Vorschlaghammer
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    Zitat Zitat von passer Beitrag anzeigen
    Aber wenn ein Gerät von Firma X kurz nach der Garantiezeit den Löffel abgibt, unabhängig ob es sich um geplante oder ungeplante Obsoleszenz handelt, und dazu noch eine un-kulante Verfahrensweise statt findet, bzw die Instandhaltung übermäßig teuer ist , wäre jeder Verbraucher mit dem Klammerbeutel gepudert , wenn er jemals wieder ein Produkt der Firma X kauft.

    Da hast Du natürlich vollkommen Recht.

    Aber angesichts der Tatsache, daß die Marke Philips durchaus einmal für Qualität und Innovation gestanden hat, ist der jetzige Zustand umso trauriger. Ich erinnere nur an die DCC. So ein Deck inkl. Anlage im 42er Rastermaß steht hier übrigens noch herum und funktioniert wie am ersten Tag.

    Aber wiederum hätte mir die Erfahrung mit dem allerersten DVD Recorder eine Lehre sein sollen. Bei dem ist jedesmal nach einem guten Dreivierteljahr der Schreiblaser verreckt. Ende vom Lied war, daß ich das Gerät gewandelt habe.

    Und Du kannst versichert sein, daß der beanstandete TV das letzte Gerät von Philips sein wird, welches ich mir gekauft habe. Mich würde nur mal interessieren, was die Philipsleute sagen würden, wenn man mit ihrem Eigentum genauso umgehen würde.

  9. #9
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    Avatar von Philips - Thomas
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    Hallo Vorschlaghammer,

    ich kann nur mit bedauern deine Erfahrungen lesen. Selbstverständlich entsprechen deine Erfahrungen nicht dem, was wir uns unter einen normalen Ablauf Vorstellen.
    Leider habe ich hier weder Einblick noch Einfluss auf die Abläufe, somit kann ich dir nur raten, deine Erfahrungen in der Form direkt dem lokalen Service noch mal zu schildern, ich bin mir sicher, dass man eine für alle Parteien, zufriedenstellende Lösung finden wird. Dies kannst du per Email, Chat oder per Telefon tun.

    Ich möchte an dieser Stelle auch noch mal betonen, dass ich es gut finde, wenn man hier im Forum über die Erfahrungen diskutiert aber eines muss klar sein, gerade Serviceleistungen sind zutiefst individuell, die auf die jeweiligen Bedürfnisse des Kunden sowie den Umständen angepasst sind. Serviceerfahrungen zu vergleichen ist das eine. Aber zu denken, dass die Erfahrung, sei diese nun Positiv oder Negativ immer und bei jedem gleich ist, ist leider nicht richtig.
    Fehler passieren. Wir haben Standards um diese so weit es möglich ist zu vermeiden, aber letztenendes sind wir alle nur Menschen. Wir machen nun mal Fehler. Die Frage ist, wie man mit diesen Fehlern umgeht. Daher kann ich nur dazu raten, die Sache noch mal direkt zu besprechen um Fehler zu korrigieren. Gerne kannst du das Ergebnis auch hier bei uns im Forum teilen um andere wieder an deinen Erfahrungen teilhaben zu lassen.

    Danke und Gruß
    Thomas

  10. #10
    Vorschlaghammer
    Guest
    Zitat Zitat von Philips - Thomas Beitrag anzeigen
    Wir haben Standards um diese so weit es möglich ist zu vermeiden, aber letztenendes sind wir alle nur Menschen. Wir machen nun mal Fehler.
    Gehört zu diesen Standards auch Kundenerpressung?

    Also von Philips vorgeschriebene Pizzaschachtel = Versicherungsschutz

    Originalverpackung vom Kunden = kein Versicherungsschutz

    Das ganze zentralisierte Servicekonzept von Philips stimmt doch hinten und vorne nicht. Was in Gottes Namen soll der von mir oben geschilderte Irrsinn?

    Einerseits droht bei jeglicher unsachgemäßer Behandlung eines Garantiegerätes sofort Garantieverlust, finde ich übrigens vollkommen richtig, auch den Kunden zur Einhaltung seiner vertraglichen Obliegenheiten anzuhalten.

    Aber andererseits wird durch diese vollkommen konfuse Serviceabwicklung, die Sorgfaltspflicht des Kunden vollkommen Ad Absurdum geführt.

    Hier mal ein Auszug aus der BDA:

    "Gefahr der Beschädigung des
    Fernsehbildschirms! Berühren Sie den
    Bildschirm nicht mit Gegenständen,
    drücken oder streifen Sie nicht mit
    Gegenständen über den Bildschirm."

    All das habe ich schon zig Mal versucht den Hotlinern zu erklären, daß die von Philips vorgeschriebene Pizzaschachtel zwar dazu geeignet ist möglichst viele Geräte auf einmal zu transportieren, nicht jedoch diese auch sicher zu transportieren. Ergebnis war, daß mir jedes Mal erklärt wurde, daß das eben so ist und man dieses Abwicklungsprocedere nicht ändern wird.

    Nun, Philips hat da jetzt aber das Problem, daß ich ein auf diese Art auch gegen die Anweisungen in der BDA malträtiertes Gerät nicht mehr annehmen werde.

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