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02-23-2013, 06:49 PM #61Gold Member
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Moin.
Du kniest dich ja richtig rein. Bist du jetzt bei Philips angestellt? Kleine Scherzfrage. Hast du in deinem Bekanntenkreis noch jemanden mit einem Video2000-Rekorder? Das hat Philips/Grundig entwickelt.
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02-24-2013, 06:21 PM #62Bronze Member
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02-25-2013, 10:39 AM #63Bronze Member
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Hallo User,
ich hatte mein Problem auch mal der Zeitschrift Heimkino gemailt und tatsächlich eine Antwort erhalten.
Ziat:
Sehr geehrter Herr Wenzel,
danke für Ihre Anfrage, die mir weitergeleitet wurde.
Zunächst möchte ich festhalten, dass auch bei uns der letzte VHS-Videorecorder bereits vor Jahren ausgemustert wurde. Als Referenzgeräte für Scart-Wiedergabe kommen nur noch Festplatten-Recorder und ein Denon-DVD-Player zum Einsatz. Dies funktionierte mit den Philips-Geräten einwandfrei.
Zu Ihrer Frage: Einen Zusammenhang der VHS-Aussetzer mit dem Adapter, der in dieser oder sehr ähnlicher Form bei den meisten Flach-Displays eingesetzt wird, halte ich definitiv für ausgeschlossen.
Was nun die Ursache dieser Aussetzer betrifft, kann ich nur eine Vermutung äußern:
Wahrscheinlich ist es ein unglückliches Zusammentreffen der Synchronimpuse, die von der analogen VHS-Technik kommen, mit der digitalen Signalverarbeitung in den neuen Fernsehern.
Auch wenn beide Geräte - Fernseher und Recoder - technisch völlig in Ordnung sind und innerhalb der PAL-Norm arbeiten, kann es im Einzelfall zu technischen Schwierigkeiten kommen.
Hintergrund meiner Vermutung:
Auf Scart und Antennenleitung werden Bildfrequenz und Farbwiedergabe über die sogenannte Austastlücke oder "Schwarzschulter" synchronisiert. Diese Synchron-Impulse werden bei Magnetband-Recordern technisch erzeugt und sind schon immer gewissen Schwankungen (z.B. Jitter, Amplitudenschwankungen, ...) unterworfen. Ob und wie genau sich eine Austastlücke vom VHS-Recorder von der eines anderen Gerätes wie z.B. DVD-Recorders unterscheidet, kann ich nun freilich nicht bzw. nicht mehr analysieren. Ich gehe davon aus, dass es bei digitalen Recordern einen stabileren Time-Code als bei VHS gibt, was zur Erzeugung einer exakteren Analog-Austtastücke bei diesen Geräten führt.
Ältere Fernseher haben nach meiner Erfahrung relativ große Toleranzen diesbezüglich und sind daher unkritisch.
Übrigens: Schon zu den Zeiten der Bildröhren-Fernseher kam es in einzelnen Fällen zu Synchronisationsproblemen zwischen VHS-Recordern und Fernsehern. Damals gab es zum Teil spezielle "AV-Speicherplätze" in den TV-Geräten. In den 1990er Jahren gab es zudem "Video-Stabilisierer" im Zubehör-Handel. Diese fügten stabile Austastlücken ins Video-Signal ein und schafften so eine zuverlässige Synchronisation - und umgingen dabei ganz nebenbei den Macrovision-Kopierschutz.
Ich hoffe Ihnen geholfen zu haben,
Mit freundlichen Grüßen
bis dann
Jürgen
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The Following User Says Thank You to radukano For This Useful Post:
Toengel (02-25-2013)
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02-25-2013, 11:03 AM #64Gold Member
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Moin,
erhärtet meine Aussagen zum Thema (AM/FM) Modulation und Sync.!
Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Video_Home_SystemDas analoge TV-Signal, das je nach Land etwa 4,8 bis 5,5 MHz Bandbreite hat, wird vom Videorekorder in Helligkeits- und Farbsignal getrennt, die Helligkeitsinformation wird mit einem Tiefpass auf 3 MHz begrenzt. Das Helligkeitssignal wird frequenzmoduliert und anschließend auf Band gespeichert. Die Frequenzmodulation ermöglicht eine vergleichsweise geringe Störanfälligkeit der Aufzeichnung, da die Amplitude des Signals maximal verstärkt und begrenzt werden kann. Der Träger für das Helligkeitssignal (Y-Signal) liegt zwischen 3,8 MHz für Schwarz (ultraschwarzer Synchronimpuls) und 4,8 MHz für Weiß. Die beiden Seitenbänder werden auf einen Bereich von 1..8 MHz begrenzt.
Die FM-Trägerfrequenz wurde so gewählt, dass im unteren Frequenzbereich noch Platz ist. Dort wird – mittels auf 627 kHz herabgesetztem Farbhilfsträger – die Farbe (Chroma-Signal) mit einer Bandbreite von maximal 500 kHz gespeichert. Das menschliche Auge hat ein für Farben deutlich reduziertes Auflösungsvermögen. Da das Farbsignal nicht mit Frequenzmodulation aufgezeichnet wird sondern amplitudenmoduliert, ist es besonders rauschempfindlich. Das Verfahren der Speicherung der Farbinformation unterhalb des Bildsignals wird Color-Under-Verfahren genannt und hat bezahlbare Farb-Videorekorder für den Heimgebrauch erst ermöglicht, indem es die Anforderungen an die exakte Einhaltung von Band- und Trommelgeschwindigkeit stark reduzierte.
Die Hilfsoszillatoren (5,06 MHz) für das Hoch- bzw. Heruntermischen des Farbsignals bei Aufnahme bzw. Wiedergabe sind an den Kopfradservo und damit an die Band-zu Kopf-Geschwindigkeit gekoppelt. Dadurch werden Farbfehler, hervorgerufen durch Bandlaufschwankungen, vermieden. Außerdem wird der heruntergemischte Farbhilfsträger während jeder Zeile um 90° in der Phase gedreht, damit ein Übersprechen des Farbsignals zwischen zwei benachbarten Zeilen bzw. Spuren verhindert wird (dies ist unabhängig von der Phasendrehung um 180°, die der PAL-Fernsehnorm innewohnt).
Die Idee mit der Macrovision HW (TBC-Enhancer) ist interessant, für PC gab es auch eine SW Lösung für TV Karten, soweit ich mich erinnern kann.
Gruß
ThomasGeändert von ThomasF. (02-25-2013 um 11:28 AM Uhr) Grund: Nachtrag
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02-26-2013, 07:23 AM #65Bronze Member
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Hallo User,
Videoüberspielverstärker; ja war alles mal da.
Aber soweit ich mich erinnern kann war die Störung durch das Macrovision mehr ein verzerrtes Bild im oberen Bereich, keine kompletten Bildaussetzer.
bis dann
Jürgen
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02-26-2013, 07:49 AM #66Gold Member
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Moin,
ich denke der Fehler liegt im Details.....
[QUOTE]Macrovision in VHS [Bearbeiten]
Im Videosystem VHS fand das erste von der Firma Macrovision (1983) entwickelte Kopierschutzverfahren Anwendung. Um dem Bestreben der Filmbranche nach einer möglichst flächendeckenden Verbreitung des Kopierschutzes nachzukommen, wurde der 1976 entwickelte VHS-Standard 1985 von JVC um die Regelung erweitert, dass VHS-Lizenznehmer nur noch VHS-Aufzeichnungsgeräte mit AGC (Automatic Gain Control) bauen dürfen. Macrovision funktioniert rein analog, indem es auf der Kassette in die Austastlücke des aufgezeichneten Videosignals ein Signal einfügt, das die Automatic Gain Control-Schaltung des beim KoSypiervorgang empfangenden Videorekorders verwirren soll. Dies wird erreicht, indem in einigen Zeilen dieses Bereiches ein Signal aufgezeichnet wird, das zwischen dem Synchronimpuls-Pegel („schwärzer als schwarz“) und einem sehr hellen Weiß umschaltet. Dadurch vermutet der Videorekorder, dass das Signal viel zu stark ist, und regelt es herunter. Zeichnet man beim Erstellen einer Kopie ein derartiges Signal mit einem VHS-Recorder mit AGC auf, ist die Kopie aufgrund starker und schneller Helligkeitsschwankungen und/oder Synchronstörungen unbrauchbar. Es ist erwähnenswert, dass Videorekorder anderer Formate für dieses Macrovision-Signal nicht anfällig sind. Ebenso unanfällig sind natürlich die professionellen VHS-Aufzeichnungsmaschinen, die zum Bespielen von Kaufkassetten verwendet werden – ansonsten wären schon die Originalkassetten nicht richtig abspielbar. Das reine Abspielen von Macrovision-Kassetten vom Videorekorder zum Fernseher funktioniert (bei Fernsehgeräten seit Mitte der 80er Jahre) ohne Störungen, da die Fernsehgeräte in der Lage sind, das Rücklaufsignal durch Generatoren selbst aufzubauen
Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Macrovision
Z.B. ältere Grundig VHS Recorder waren gegen Macrovision resistent.
Es gibt Macro HW "Filter", ob diese das Problem beheben wäre interessant.
Was mich stutzig macht ist, dass auch eigene Produktionen, auf denen eigentlich kein Macrovision-Signal anliegt/ drauf ist, ebenso die Artefakte/Bildstörungen verursachen.
Deshalb vermute ich, dass eine nicht Macro relevante Amplitude im Bildsignal den TV durcheinander bringt.
Gruß
Thomas
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02-26-2013, 11:14 AM #67Gold Member
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Moin,
mein letzter VHS Recorder ist gestern gestorben.
Eine Macro HW (Bauplan/Eigenbau) und ein neuer VHS Recorder ist akquiriert, wann es zu einem Labor kommt kann ich nicht sagen.

Gruß
Thomas
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02-28-2013, 01:26 PM #68Bronze Member
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Hallo User,
neue Mail von Philips.
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Antwort Philips Infocenter
PHILIPS
Sehr geehrter Herr Wenzel,
vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Gern möchten wir Ihren Fall vor Ort nachstellen und die Konfigurationen prüfen. Sobald uns eine Lösung vorliegt, kontaktieren wir Sie zeitnah persönlich.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Montag Nachmittag.
xxxxx xxxxx
Philips Kundenservice
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Da hab ich noch gedacht; aber Hallo die kümmern sich wirklich.Nachdem ich dann meine Kontaktdaten zurückgemailt habe, kam noch eine Antwort.
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Antwort Philips Infocenter
PHILIPS
Sehr geehrter Herr Wenzel,
vielen Dank für die Vervollständigung Ihrer Daten.
Gern leite ich den technischen Sachverhalt erneut in die entsprechende Abteilung weiter. Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass für eine gezielte Prüfung der Situation und der anschließende Lösungsfindung mit einer gewissen Bearbeitungsdauer zu rechnen ist.
Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Dienstag.
xxxx xxxxx
Philips Kundenservice
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na dann, bis dann
Jürgen
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02-28-2013, 06:41 PM #69New Member
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Moin User,
auch ich habe diese Bildstörungen mit meinem Panasonic NV-VP26 Videorecorder von 2005.
Als ich im Juni 2012 meinen Tv eingerichtet habe viel mir das mit der 108... FW nicht auf.
MfG Sprotte
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03-03-2013, 05:03 PM #70Bronze Member
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Hallo User,
mein Video 2000 Test kann leider nicht stattfinden. Der VR2350 tut es leider nicht mehr.War wohl zu lange im Ruhestand.
Philips meldet sich auch nicht mehr. In dem anderen freien Forum hab ich was von Techniker Besuchen nächste Woche gelesen.
Leider finde ich den Link in dieses Forum nicht mehr. Vielleicht kann mir jemand den Link schicken, gerne auch per PM. Damit ich auf dem laufenden bleibe.
bis dann
Jürgen

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