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    Signalstärke versus Bildqualität

    Moin.
    Ich habe gerade wieder einen Beitrag gelesen, in dem die Philips-Hotline schlechten Empfang als Störungsursache vermutet, obwohl der Ratsuchende auf seinem TV drei von sieben Balken leuchten hat und die Signalqualität auf „gut“ steht.
    Ich habe bei meinem 40Pfl5537K12 mal die Pegel von DVB-S/S2 und DVB-T mit Dämpfungsstellern über mehrere Tage rauf und runter gedreht.

    Selbst wenn bei Sat-Empfang kein Balken der Sieben-Balken-Anzeige leuchtet und die Signalqualität auf „schlecht“ steht, habe ich noch sauberen Empfang der Sender. Der Dämpfungssteller hat dann aber noch eine Umdrehung der Stellschraube bis zum Anschlag. Erst diese letzte Umdrehung der Stellschraube erzeugt Artefakte, Einfrieren des Bildes für ein bis zwei Sekunden, Tonaussetzer und letztendlich (die letzte Viertelumdrehung) die Meldung „Kein Signal“.

    Bei DVB-T fängt sich der Tuner unter einer Signalstärke von 40 Prozent Bitfehler ein. Aber ab 6, in Worten sechs, Prozent Signalstärke habe ich ordentliches Bild. Die Signalqualität schwankt dann abhängig von der Frequenz. Bei tiefen Frequenzen (unter 500 MHz) liegt sie ungefähr bei 10 Prozent und bei hohen Frequenzen (über 700 MHz) bei 80 Prozent. Das Ganze mit einer Doppelquad-Zimmerantenne. Ohne den Dämpfungssteller liegt die Signalstärke frequenzabhängig zwischen 50 und 70 Prozent und die Signalqualität permanent bei 100 Prozent.

    Wie es bei DVB-C aussieht, kann ich leider nicht testen. Es kann sein, dass man da wirklich einen höheren Pegel braucht, weil die empfindlicheren DVB-C-Modulationsarten QAM64/256 sehr störanfällig sind.

    Die Signalstärke wird sehr oft zu Unrecht als Fehlerquelle für ein schlechtes, ruckelndes, unscharfes Bild vermutet. Der allerbeste Hinweis auf eine zu geringe Signalstärke sind Artefakte im Bild.

  2. The Following User Says Thank You to glotze For This Useful Post:

    e.h. (08-02-2013)

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